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Ohrmarkenbestellung

Auf dieser Seite bestellen Sie als Landwirt aus Niedersachsen oder aus Bremen neue Ohrmarkenserien zur Kennzeichnung neugeborener Kälber.

Zum 01.07.2016 treten neue Regeln zur Kostenbeteiligung der Tierhalter an den Ohrmarken in Kraft.

Beihilfeantrag zu den Kosten der Tierkennzeichnung: Sie gelangen hier zum online-Antrag auf Beihilfe. Für die Anmeldung verwenden  Sie Ihre Registriernummer und Ihre HIT-PIN. Im neugestalteten vit-Portal können Sie zudem den Beihilfestatus zu Ihrer Registriernummer abfragen und einen SEPA-Lastschriftauftrag erstellen.

Online-Bestellung: Direkt zur Bestellung von BVD-Ohrmarken im vit-Portal. Für die Anmeldung verwenden  Sie Ihre Registriernummer und Ihre HIT-PIN.

 

Kosten der Ohrmarken ab 01.01.2017 - Abrechnung erfolgt durch vit

Eigenanteil 60 % (mit Beihilfe)

Eigenanteil 100 % (ohne Beihilfe)

Satz Doppelohrmarken zur Erstkennzeichnung

0,264 EUR

0,440 EUR

Ersatzohrmarke, je

1,050 EUR

1,750 EUR

 Alle genannten Kostensätze verstehen sich netto, zzgl. MwSt.

 

Ersatzohrmarken bestellen Sie bitte direkt in der Zentralen Datenbank des HI-Tier. Bitte stellen Sie vorher einen Antrag auf Beihilfe (wenn noch nicht erfolgt).

 

Landwirte anderer Bundesländer bestellen neue Ohrmarkenserien bitte bei ihrer jeweils zuständigen Regionalstelle.

Kennzeichnung von Rindern mit kombinierter Gewebeprobeentnahme (BVD-Stanzohrmarken) in Niedersachsen und Bremen

Im September 2010 ist nach einem Ausschreibungsverfahren durch die Niedersächsische Tierseuchenkasse die Firma CAISLEY  mit der Lieferung von BVD-Stanzohrmarken zur Kennzeichnung der Rinder beauftragt worden. Seither wurden mehr als 5.500.000 Ohrmarken von vit ausgeliefert.

Betriebe, die bisher noch keine Ohrmarken zur Gewebeprobeentnahme bestellt haben, sollten unverzüglich ihren voraussichtlichen Jahresbedarf (ausreichende Menge für 12 Monate) bestellen.

Wichtige Hinweise zur Bestellung:

  • Bestellen Sie bitte unbedingt Ihren voraussichtlichen Jahresbedarf.
  • Denken Sie rechtzeitig an Ihre Bestellung – bevor die neue Abkalbesaison beginnt
  • Sie können eine Bestellung von Ohrmarken zur Entnahme von Gewebeproben für das BVDV-Sanierungsverfahren  hier vornehmen.
  • Seit dem 01.06.2010 ist die Untersuchung neugeborener Kälber auf das BVD-Virus nach der Niedersächsischen BVDV-Verordnung verpflichtend. Diese Untersuchung soll mittels Ohrstanzprobe erfolgen.

Aktueller Stand der Auslieferung von BVD-Stanzohrmarken

Alle Bestellungen werden zeitnah und vollständig beliefert. Die Wartezeit zwischen Bestelleingang bei vit und Versand von BVD-Stanzohrmarken beträgt ca. eine Woche.

Vor dem Hintergrund der seit dem 01.06.2010 bestehenden Verpflichtung zur Untersuchung aller geborenen Kälber auf das BVD-Virus in Niedersachsen und Bremen sollten Betriebe rechtzeitig ihren Jahresbedarf an BVD-Stanzohrmarken bei vit anfordern.

Seit dem 01.01.2011 besteht ein weitreichendes Handelsverbot für nicht auf das BVD-Virus untersuchte Kälber aus nicht amtlich anerkannt BVD-unverdächtigen Beständen. Damit ist eine frühzeitige Vermarktung von Kälbern nur nach Untersuchung auf das BVD-Virus mittels Ohrstanzprobe möglich. Erfolgt diese nicht, ist eine Untersuchung des Kalbes mittels Blutprobe notwendig, die vom Tierhalter auf eigene Kosten zu veranlassen ist.

Mitteilung des BVDV-Status auf dem Stammdatenblatt/Rinderpass

Vor jedem Druck eines Stammdatenblattes/Rinderpasses wird ein BVDV-Status in HI-Tier abgefragt und bei einem eindeutigen Ergebnis auch auf dem Stammdatenblatt/Rinderpass mitgeteilt. Dieses Ergebnis wird aus den für das Rind selbst vorliegenden Untersuchungsbefunden, in Ausnahmefällen auch aus Angaben zur gemeldeten Mutter eines Kalbes abgeleitet.    

Seit Beginn der Auslieferung von BVD-Stanzohrmarken wird ein Status "BVDV-unverdächtig" eingedruckt, wenn das zu Grunde liegende Untersuchungsergebnis aus der BVD-Stanzprobe rechtzeitig in HI-Tier eingestellt wurde. Dies setzt eine Kennzeichnung der Kälber in den ersten Lebenstagen und die unverzügliche Einsendung der Ohrstanzproben an ein amtliches Untersuchungslabor voraus. Die dazu notwendigen Informationen und Materialien werden zusammen mit den Ohrmarken von vit zur Verfügung gestellt.

Seit Ende September 2010 wird nach einer Entscheidung des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums auch ein Status "BVD-Virus positiv" auf dem Stammdatenblatt/Rinderpass mitgeteilt. Dies dient der schnellen Information der Betriebe.

Ergebnis zum BVDV-Status auf dem Stammdatenblatt/Rinderpass fehlt?

Welche Ursachen gibt es für einen fehlenden BVDV-Status auf dem Stammdatenblatt/Rinderpass?

1.) BVD-Stanzprobe(n) sind vom Tierhalter verspätet oder nicht eingeschickt worden oder ein BVD-Ergebnis wurde nicht bis zum 12. Tag (gerechnet ab gemeldeter Geburt) in HI-Tier eingestellt.

2.) BVD-Ergebnis der eingesandten Stanzprobe war fraglich oder die eingesandte Probe nicht untersuchbar.

3.) Das gemeldete Geburtsdatum lag später als das Datum der Probenahme der Stanze (das Probenahmedatum wird vom Datum des Probeneingangs im Labor abgeleitet und liegt unter Berücksichtigung des Postversandweges somit einen Tag vor dem Eingangsdatum. Dieses gesetzte Probenahmedatum wird zum Befunddatum für den BVDV-Status).   

Was können Sie als Tierhalter tun?

Zu 1.):  Prüfen Sie, ob die Stanzprobe eingeschickt wurde oder eine Einsendung zu spät erfolgte. Sie können das Vorliegen oder Fehlen eines BVD-Status zum Rind auch direkt in der HI-Tier-Datenbank abfragen. Liegt trotz Einsendung kein Eintrag in HI-Tier vor, informieren Sie das für Sie zuständige Veterinäramt des Landkreises /der kreisfreien Stadt – möglicherweise ist eine neue Untersuchung des Kalbes erforderlich. Liegt ein Ergebnis zwischenzeitlich vor, können Sie den BVDV-Status auch durch einen Ausdruck aus HI-Tier dokumentieren. Dieses ist mit Mehraufwand verbunden und deutlich umständlicher als ein Aufdruck auf dem Rinderpass/ Stammdatenblatt. Evtl. wird ein solcher Ausdruck auch nicht von jedem Abnehmer akzeptiert und dieser muss  ggf. bei jedem Halterwechsel neu erstellt werden. Der Rinderpass wird spätestens 12 Tage nach Geburtsmeldung des Kalbes erstellt  und versandt. Schicken Sie daher Stanzproben ca. 3-4 Tage nach der Geburt und dem Einziehen der Ohrmarke an das Labor, sammeln Sie die Proben mehrerer Kälber über diesen Zeitraum und senden diese gemeinsam in einem BVD-Kuvert ab. Sie haben dafür mit der Auslieferung von Ohrmarken ausreichend Versandmaterial erhalten.

Zu 2.): Nehmen Sie Kontakt mit dem für Sie zuständigen Veterinäramt auf und klären Sie das weitere Vorgehen.         

Zu 3.): Hierüber erhalten Sie mit der Zusendung der davon betroffenen Stammdatenblätter/Rinderpässe eine Information auf dem Versand-Deckblatt. Prüfen Sie das von Ihnen gemeldete Geburtsdatum und vergleichen Sie es mit dem Probenahmedatum. Wenn das gemeldete Geburtsdatum nach dem Befunddatum (Probenahmedatum) liegt, schicken Sie den Rinderpass unter Angabe des richtigen Geburtsdatums zur Korrektur an vit. Bei zukünftigen Geburtsmeldungen geben Sie bitte das korrekte Geburtsdatum an.

Lieferung von Ersatzohrmarken seit dem 1. Mai 2011 durch die Firma CAISLEY

Nachdem ca. 17.000 rinderhaltende Betriebe in Niedersachsen und Bremen seit Mitte 2010 zusammen mit der Erstauslieferung von BVD-Stanzohrmarken zur Kälberkennzeichnung eine passende Zange erhalten haben, erfolgt seit dem 01. Mai 2011 auch die Lieferung von Ersatzohrmarken durch die Firma CAISLEY. Diese Ersatzohrmarken können mit der ausgelieferten CAISLEY-Multiflex-Zange eingezogen werden.

Informationen zur Auslieferung von BVD- und Ersatzohrmarken

"Normale" Ohrmarken aufbewahren - sie bleiben gültig!

Ganz wichtig: 

  • Die vorhandenen "normalen" Ohrmarken sind und bleiben gültig!
  • Sie verbleiben daher auf den Betrieben und sind ggf. nach Maßgabe der Veterinärbehörde zu verwenden.
  • Die auf dem Betrieb vorhandenen "normalen" Ohrmarken sollten zweckmäßigerweise in einem verschlossenen Lieferkarton, bei Raumtemperatur und ohne direkte Sonneneinstrahlung aufbewahrt werden.